Sonntag, November 05, 2006

Spotted Jam Tentacles

Von Neil, Sonntag, 5. November 2006, 11:09 Uhr

gefleckte Marmeladen-Tentakel

Freitag Nachmittag bin ich in mein Auto gestiegen und nach Chicago gefahren, um den Auftritt der Gothic Archies zu sehen, in der Gestalt von Herr Stephin Merritt und Herr Daniel Handler (unglücklicherweise konnte ihr Schlagzeuger, der schwer zu fassende Herr Lemony Snicket, nicht dabei sein). Es war so gut, wie ich gehofft hatte, und genauso lustig. Dachte Maddy auch.

Habe viele, viele Freunde gesehen, darunter Jill Thompson und Brian Azzarello (wir haben im Katsu zu Mittag gegessen, welches immer noch eins der besten Sushi-Retaurants der USA ist, und dessen Eigentümer uns viele Geoff Darrow Zeichnungen gezeigt hat) und ich konnte Audrey Niffenegger ein hauswärmendes Geschenk überreichen. Die Fahrt nach Chicago im Mini war einwandfrei, die Rückfahrt, ähm, etwas weniger. Aber ich bin froh, da gewesen zu sein.

In Ordnung. Muss heute noch einiges schreiben, aber Google zeigt mir viele neue Renzensionen an, und nur, damit sie verlinkt sind...

Dave Itzkoff rezenziert Absolute Sandman und Fragile Things in der New York Times. Die wird von einer entzückenden Yuko Shimizo Illustration von mir, wie ich kopfüber von merkwürdigem, geflecktem Zeugs aus einem Buch (Marmeladen-Tentakel, vermute ich) liebkost werde, begleitet, und enthält den wunderbaren Satz:
In den ersten 20 Stücken der Sammlung in dieser aufwendigen gebundenen Ausgabe kann man bereits den Autor mit einem unstillbaren Hunger nach Literatur und einer begleitenden Vorliebe für das Okkulte erkennen, der zu häufigen Anspielungen auf Populär- und Hochkultur neigt, in der Lage ist, wirklich brutale Bescheibungen von Sadismus zu liefern, und Katzen sehr gern hat.

Es ist schön, in einer Welt zu leben, in der SF und Comicbücher ganzseitige Rezensionen in den New York Times Bücherrezensionen bekommen. Es war ein langer Weg bis dahin.

(Und ich bin hingerissen von Yuko Shimizos Webseite, von den tanzenden Pandas bis zum Buch der Sehnsuchtsbriefe.)

Es gibt eine nette Rezension von John Burns von Fragile Things in der Globe and Mail. (Außerdem schön jemanden zu sehen, der "Bitter Grounds" ordentlich gelesen hat.) Steve Bolhafner rezensiert Fragile Things in Saint Louis, und Michael Berry rezensiert es in San Francisco. Und es gibt auch eine Renzension davon auf Bookreporter.com http://bookreporter.com/reviews2/0060515228.asp.


Site Meter